Gelee royale

Ausser Honig, Pollen und Bienenbrot gibt es noch andere Erzeugnisse der Bienen, die die Gesundheit des Menschen verbessern können, z. B. der königliche Futtersaft, den man Weiselfuttersaft oder Gelee royale nennt.

Dieses Naturprodukt wurde vor ca. 25-30 Jahren durch eine sich überschlagende Propaganda als wahres Wundermittel in den Himmel gehoben. Diesem Rummel standen damals viele kritisch gegenüber, und es drängt sich eine sachliche Beurteilung auf. Das große Geschäft ist vorüber, was aber ist geblieben? Nehmen wir also den königlichen Futtersaft unter die Lupe: Es handelt sich um jenen Saft, den die Bienen zwischen ihrem 6. und 10. Lebenstag aus den Futtersaftdrüsen im Kopf ausscheiden. Dieser ist vergleichbar mit der Muttermilch der Bienenlarven und besitzt so hohe Vitalwirkung, dass innerhalb von 3 Tagen eine Bienenlarve zu einer Königin werden kann. Und später, nach dem Hochzeitsflug der Königin, ermöglicht ihr dieser Weiselsaft, dass sie pro Tag bis zu 3000 Eier legen kann. Ein Hofstaat mit ständig wechselnden Pflegebienen ist dauernd damit beschäftigt, alle 4 bis 10 Minuten der Königin Gelee royale zu verfüttern. Es besteht kein Zweifel, dass die Königin nicht von sich aus zu solchen Rekordleistungen des Eierlegens imstande wäre, hätte sie nicht ein Mittel, welches ihr königliche Kräfte vermitteln würde. Jahrelang haben die Wissenschaftler nach dem Kräftigungsmittel geforscht, das die Bienenmutter mit majestätischer Vitalität ausstattet. Es entpuppte sich als Gelee royale, dessen Zusammensetzung heute weitgehend bekannt ist: Vitamin B1 (Thiamin), B2-Komplex (Riboflavin, Niacin, Pantothensäure), Folsäure, B6 (Biotin), ferner Inosit, 30 Aminosäuren, Mineralien wie Eisen, Kalium, Natrium, Mangan und Nickel, Sterole und Hormone. Der Imker entnimmt den Bienen den Weiselfuttersaft mit einem kleinen Trick. Er täuscht ihnen eine Weiselzelle vor und extrahiert dann den Futtersaft aus den Zellen. So gelangt er auch in den Handel.

Gelee royale hilft nicht nur den Kranken, sondern auch den Gesunden, indem er ihnen Lebenskraft, Dynamik und Wohlbefinden erhält.

Besonders hilft der königliche Futtersaft bei Nervenschwäche, Stress, Gedächtnisstörungen, verminderter Widerstandskraft bei Arteriosklerose, Alterserscheinungen, Gewebeschwund, Drüsenstörungen, Hautkrankheiten, Sterilität der Männer, Unfruchtbarkeit der Frauen, bei verminderter Leistungsfähigkeit, bei Altersflecken, Wachstumsstörungen der Kinder und bei Menstruationsstörungen. Ein besonders erfolgreiches Hilfsmittel ist Gelee royale bei den Wechseljahrbeschwerden der Frau. Oft kann durch diesen Naturstoff auf technische Hormone in Form von Pillen, Injektionen oder Pflaster verzichtet werden.Gelee royale kann kurmässig in Honig eingenommen werden. Hierzu löst man 6 bis lO g Weiselfuttersaft-Konzentrat in einem Kilo Honig auf und nimmt jeden Morgen nüchtern 1 Teelöffel davon ein, während man die Masse langsam im Munde zergehen lässt. Das Honiggemisch wird kühl gelagert. Die Kur kann 3 Wochen oder auch länger dauern. (Gelee royale Ampullen, Gelee royale Kapseln)